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2101 ROSAS

Die Gainfarner Harfe

ADRESSE:
A- 2540 Bad Vöslau, Hauptstraße

AUFTRAGGEBER:
G. Grasl GmbH

VERFASSER:
Freimüller Söllinger Architektur ZT GmbH

PROJEKTPARTNER:
Freiraum: Yewo Landscapes GmbH
Rendering: Schreiner Kastler

ZEIT:
geladener Wettbewerb: April 2021

PROJEKTDATEN:
Grundstücksfläche: 12.600 m²
BGF: 72.663 m²
Nutzung: Wohnen (72 Whg.)

MITARBEIT:
Astrid Magauer, Florian Lang, Anna Sergeeva, Mustafa Karadzic

 

Städtebauliche Idee

Die städtebauliche Leitfigur liegt wie eine „HARFE“ am Hang im stark bebaumten Areal.
Sowohl die Wege als auch die Häuser folgen entlang den Höhenschichtlinien. Die Abtreppungen der Villen erlauben eine „geduckte“ Bebauung, sie lässt die Bäume in den Vordergrund treten.
„ROSAS“ in Anlehnung an die Rose aus dem Capitulare-de-Villis stellt die Leitblume des Areals dar. Der Garten wird als nutzbare Landschaft mit einem bildprägenden hohen Baumbestand ausgeführt.

Einbettung – Schwarzplan

Die Körnung ist an jene der umliegenden Häuser angelehnt. Zwei Häusermodule sind jeweils zu einer Villa zusammengesetzt auf der jeweiligen Höhenlage des Geländes. Im Norden und im Süden sind zwei geteilte Villen versetzt mit einer Fuge (für die gewünschte Durchsicht), im Osten sind zwei geteilte Villen versetzt horizontal und vertikal (geschlossen für Wirkung Terrassenhaus) angeordnet. In der Mitte des Bebauungsfeldes spannt sich der Garten auf. Im Süden macht das Atelierhaus, mit nutzungsneutralen Ebenen den Auftakt.

Hangbaukörper

Ein halbes Villenmodul bildet die Basis aller Häuser. Eine Villa besteht jeweils aus 2 Modulen mit einem Stiegenhaus samt Aufzug in der Mitte. Großzügige überdeckte Zugangsbereiche mit Platz für Kinderwägen und Fahrräder, sowie tageslichtdurchflutete Erschließungsräume sind mit Tageslicht versehen. Die dem Hang folgenden Abtreppungen der Häuser erlauben Fernsichten, direkte Anbindung an den Garten und eine kleinteilige Silhouettenbildung.

Rosa`s Wohnqualität

  • großzügiger wohnungsbezogenen Freiraum (Garten Terrassen Balkone, Loggien)
  • Blickbeziehungen quer durch die Wohnung, vom Eingang direkt ins Freie
  • zwei-bis dreiseitige Belichtungen
  • großzügige Verglasungen
  • Küche abtrennbar
  • Bad, Küche natürliche belichtet

Rosas Räume für die Gemeinschaft

Die Wegebuchten, die überdeckten Eingangsbereiche, die produktive Landschaft, der Treffpunkt beim Atelierhaus sind wesentliche Säulen der Quartierskommunikation.
Die „Kantine“, ein Raum zum Kochen und Arbeiten liegt im Zentrum des Gartens und kann von allen Bewohnerinnen genutzt werden.
Im Zentrum des Gebietes entsteht ein waldartiger Park als ruhiger Ort, dessen Höhensprünge mit Sitzstufen versehen ist. Die Wegeverbindungen im Gebiet verlaufen entlang der Höhenlinien, so dass die Spielplätze von den jeweiligen Gebäuden barrierefrei erreicht werden können. An den Stützmauern, die das Gelände auffangen, ergeben sich Sitzmöglichkeiten. An diesen aktiven und übersichtlichen Wegeverbindungen mit Spielplatz entsteht ein Treffpunkt für die Nachbarschaft, ausreichend Spiel- und Aufenthaltsflächen sind vorhanden.

 


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