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— Tivoligasse © Freimüller Söllinger Architektur, Foto: Kurt Hoerbst 2022
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— Tivoligasse © Freimüller Söllinger Architektur, Foto: Kurt Hoerbst 2022
— Tivoligasse © Freimüller Söllinger Architektur, Foto: Kurt Hoerbst 2022
— Tivoligasse © Freimüller Söllinger Architektur, Foto: Kurt Hoerbst 2022
— Tivoligasse © Freimüller Söllinger Architektur, Foto: Kurt Hoerbst 2022
— Tivoligasse © Freimüller Söllinger Architektur, Foto: Kurt Hoerbst 2022
— Tivoligasse © Freimüller Söllinger Architektur, Foto: Kurt Hoerbst 2022
— Tivoligasse © Freimüller Söllinger Architektur, Foto: Kurt Hoerbst 2022
— Tivoligasse © Freimüller Söllinger Architektur, Foto: Kurt Hoerbst 2022
— Tivoligasse © Freimüller Söllinger Architektur, Foto: Kurt Hoerbst 2022
— Tivoligasse © Freimüller Söllinger Architektur, Foto: Kurt Hoerbst 2022
— Tivoligasse © Freimüller Söllinger Architektur, Foto: Kurt Hoerbst 2022
— Tivoligasse © Freimüller Söllinger Architektur, Foto: Kurt Hoerbst 2022
— Tivoligasse © Freimüller Söllinger Architektur, Foto: Kurt Hoerbst 2022
— Tivoligasse © Freimüller Söllinger Architektur, Foto: Kurt Hoerbst 2022
— Tivoligasse © Freimüller Söllinger Architektur, Foto: Kurt Hoerbst 2022
— Tivoligasse © Freimüller Söllinger Architektur, Foto: Kurt Hoerbst 2022
— Tivoligasse © Freimüller Söllinger Architektur, Foto: Kurt Hoerbst 2022
— Tivoligasse © Freimüller Söllinger Architektur, Foto: Kurt Hoerbst 2022
— Tivoligasse © Freimüller Söllinger Architektur, Foto: Kurt Hoerbst 2022
— Tivoligasse © Freimüller Söllinger Architektur, Foto: Kurt Hoerbst 2022
— Tivoligasse © Freimüller Söllinger Architektur, Foto: Kurt Hoerbst 2022
— Baustelle Tivoligasse, 1120 Wien - Freimüller Söllinger Architektur ___©_KURT HOERBST 2021
— Baustelle Tivoligasse, 1120 Wien - Freimüller Söllinger Architektur ___©_KURT HOERBST 2021
— Baustelle Tivoligasse, 1120 Wien - Freimüller Söllinger Architektur ___©_KURT HOERBST 2021
— Baustelle Tivoligasse, 1120 Wien - Freimüller Söllinger Architektur ___©_KURT HOERBST 2021
— Baustelle Tivoligasse, 1120 Wien - Freimüller Söllinger Architektur ___©_KURT HOERBST 2021
— Baustelle Tivoligasse, 1120 Wien - Freimüller Söllinger Architektur ___©_KURT HOERBST 2021
— Baustelle Tivoligasse, 1120 Wien - Freimüller Söllinger Architektur ___©_KURT HOERBST 2021
— 1321_TIV Stadtplan © Freimüller Söllinger Architektur
— 1321_TIV Skizzen © Freimüller Söllinger Architektur
— 1321_TIV Konzept © Freimüller Söllinger Architektur
— 1321_TIV Lageplan © Freimüller Söllinger Architektur
— 1321_TIV_Wohnungsgrundriss © Freimüller Söllinger Architektur
— 1321_TIV Ansicht © Freimüller Söllinger Architektur

1321 TIVOLIGASSE – WOODY M

URBANER GRÜNRAUM

ADRESSE:
A – 1120 Wien, Tivoligasse 11 /Geschwister-Spitzer-Weg 2

AUFTRAGGEBER:
Palmers Immobilien SE

PROJEKTPARTNER:
Freiraum: Carla Lo Landschaftsarchitektur
Renderings: Schreiner Kastler Architekturvisualisierung
Fotos: Kurt Hoerbst

ZEIT:
2014: Bebauungsstudie als Basis für eine Flächenumwidmung
2015-2018: Begleitung Flächenwidmung (inkl. Informationsveranstaltung und Moderation)
2019-2020: Planung
2021-2022: Baubeginn – Fertigstellung

PROJEKTDATEN:
Grundstücksfläche: 2.683 m²
Bruttogeschoßfläche: ca. 11.000 m²
Nutzung: Wohnen (85 Wohnungen), Supermarkt, Fahrradgarage, Gemeinschaftsraum, Tiefgarage, Freiraumdeck

MITARBEIT:
Michael Eder, Florian Lang, Astrid Magauer, Marion Platzgummer, Maryam Sedaghat Talab, Anna Sergeeva, Milan Krajger, Julia Leineweber, Georg Fassl, Jakub Smagacz

PUBLIKATION:
holzbauaustria_02_2023
Der Standard 19.03.2022
WohnenPlus_01_2022
holzmagazin_06_2023

> PDF

Die architektonische Aufgabe bestand darin, ein fünfge­schossiges Massivholzhaus innerstädtisch zu errichten und dabei auf einen lebendigen Nutzungs-Mix mit viel Grün und vielfältigen Verbindungen und Durchblicken zu achten. Der Projektname Woody M spielt sowohl auf die Massivbauweise in Holz an als auch auf die Lage im 12. Bezirk Meidling.

Kontext
Innerstädtische Nachverdichtung eines Parkplatzes für 40 PKWs mit eingeschossigem Supermarkt und einher­gehende Aufwertung der angrenzenden öffentlichen Räume.

Projektidee
Auf einen Sockel parallel zu den benachbarten Wohn­bauten werden vier abgetreppte Holzhäuser querge­stellt. Das Wohnplateau und die umspülenden Freiräu­me werden landschaftlich ausgestaltet.

Die Solide Basis
Der Sockel vermittelt zwischen den zeilenartigen be­nachbarten Wohnbauten und den quergestellten Holz­bauten. Entlang dem Geschwister-Spitzer Weg ent-ste­hen durch gezielte „zick-zack“ Aufweitungen attraktive Hauszugangsbereiche sowie helle Räume zum Verwei­len. Das Zurücksetzen der Baufluchtlinie ermöglicht ei­nen breiten Zwischenraum mit viel Grün. An der Kreu­zung zur Bonygasse wird ein Platz ausgebildet, an dem sich die Freitreppe auf das Wohnplateau, ein Hauszu­gang sowie Gemeinschaftsräume und die Zufahrt zur ebenerdigen Fahrradgarage befinden. Das abfallende Gelände wird im Inneren mit unterschiedlichen Raum­höhen und Zwischenebenen für Supermarkt, Garage, Magazine und Abstellräume der Wohnungen aufge­nommen, welche von außen ebenerdig begehbar sind. Großflächige Verglasungen bringen Licht und Leben­digkeit zum Fuß- und Radweg.

Luftiger Aufbau
In den Obergeschossen entwickeln sich vier Vollholz­häuser auf dem grünen Deck, zu einer vielseitig frei­gespielten Einheit. Spielerisch tänzelnd gesetzt bilden hier die Holzbauten ein ortsspezifisches Ensemble. Die Zwischenräume der Bebauung fungieren als grü­ne Freiräume mit Bäumen, Sträuchern und Wiesen für die Bewohner:innen und ermöglichen Blickbezie­hungen zwischen den beiden Nachbargebäuden. Die Ausblicke der Neubauten sind in Nord-Süd Richtung, die der Nachbarn in Ost-West Richtung orientiert für ein jeweils größtmögliches Maß an Privatsphäre der Bewohner:innen. Die abgestuften Baukörper ermögli­chen den 45 Grad Lichteinfall auf die angrenzende Be­bauung und bilden qualitätsvolle Wohnterrassen aus.

Jedes Vollholzhaus hat ein Balkongerüst und ein Er­schließungsgerüst in Form von Laubengängen samt Liftturm vorgestellt. Die Wohnungen sind als durch­gesteckte Lofts ausgeformt. Sollbruchstellen bei den Wohnungstrennwänden ermöglichen nachhaltige An­passungen der Wohnungsgrößen. Die Wohnbereiche sind großzügig von Wand zu Wand verglast und lassen traumhafte Ausblicke und städtische Weitblicke zu.

Innovation in Konstruktion und Material
Die Holzbauten werden zur Gänze in Massivholzbau­weise errichtet. Boden, Wand und Decke – alles aus Holz. Außen werden die Wände mit unbehandelten ge­hobelten Holzbrettern ausgeführt. In den Wohnungen bleibt die Decke in Sichtholz.

Aufgrund der hohen Geschoßanzahl gibt es viele An­forderungen an Brand- und Schallschutz, welche pro­totypisch gelöst werden. Oberhalb des Sockels wird alles aus Fertigteilen hergestellt und auf der Baustelle zusammengebaut, sodass ein Rückbau in einzelne Tei­le wieder möglich ist. Die Deckenstärken sind unter­schiedlich, je nach genauer statischer Anforderung, um Material zu sparen.

In den vier Baukörpern in Massivholzbauweise werden insgesamt 2.300 cbm Holz aus heimischen Wäldern verbaut – die Menge, die in Österreich in 40 Minuten nachwächst.


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