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— Nordbahnhof - Schwarzplan © Freimüller Söllinger Architektur
— Nordbahnhof - Konzept © Freimüller Söllinger Architektur
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1813 NORDBAHNHOF

Stadtfels und Parkfels

Nordbahnhof „An den Buchten“
(Bauplatz 2 b und c)

 

ADRESSE:
1020 – Wien, Nordbahnstraße 19

AUFTRAGGEBER:
EGW – Erste gemeinnützige Wohnungsgesellschaft

PROJEKTPARTNER:
Freiraum: DnD Landschaftsplanung
Statik, Bauphysik: Mischek ZT GmbH
Brandschutz: Röhrer Bauphysik
Verkehrsplanung: Rosinak und Partner

ZEIT:
Vorentwurf: 2019
Entwurf: 2020
Baubewilligung: Jänner 2022

PROJEKTDATEN:
Grundstücksfläche: 3.582 m²
Bruttogeschoßfläche: 14.666 m²
Nutzung: Gewerbe und Wohnen (67 geförderte und 87 freifinanzierte Wohnungen)

MITARBEIT:
Anna Sergeeva, Laura Scharf

 

Mit der sich zur freien Mitte in Form von Parkbuchten öffnenden Bebauungsstruktur wird das Konzept des benachbarten Baufeldes weitergeführt. Die Freiraumbuchten ermöglichen die Orientierung vieler Wohnungen ins Grüne und die Wohnnutzung des Erdgeschosses. Äquivalent zu diesen grünen Buchten öffnen sich dazwischen – zur Nordbahnstraße orientiert – urbane Plätze. Der Platz vor dem Hochhaus im Norden besitzt eine starke öffentliche Adressierung, während sich der südliche Platz als quartiersinterner Platz an die Öffentlichkeit der Bewohner richtet.

Um dem städtischen Charakter an der Nordbahnstraße gerecht zu werden, wird der Sockel zweigeschossig ausgeführt. Das 1. OG bleibt nutzungsoffen, vorerst für Wohnen genutzt. Rund um den Quartiersplatz gruppieren sich die Gemeinschaftsräume, Gewerbeflächen, Fahrradräume, Kinderwagenraum, Müllraum und Foyers. Den Bewohnern wird durch helle Gänge und Garagenflächen, großzügige und offene Foyers und Stiegenhäuser mit Tageslicht ein attraktives Wohnumfeld geboten.

Vertikal gliedert sich die Bebauung in einen Sockel mit 21 m Höhe dessen begrünte Dachflächen den Bewohnern für verschiedene Nutzungen wie z.B. urban gardening zur Verfügung stehen. Darüber erstrecken sich weitere Wohngeschosse mit einer Höhe bis zu 35 m und die Hochhäuser. Zur Nordbahnstraße hin, an der die Gebäudefronten eine klare Kante definieren, erzeugt diese Höhenstaffelung eine differenzierte Silhouette.

Die Durchwegung aller Freiräume ist an die bestehende Stadtstruktur angebunden und Durchblicke knüpfen an die Straßenfluchten an. Der südliche Platzraum formt den besonderen Ort der „Umlenkung“ der so entstehenden Sichtachsen. Abgeschrägte Gebäudeecken markieren diese besondere Stelle an der Nordbahnstraße.

 

 


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