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— Viaduktbögen

VIADUKTBÖGEN SBB

STUDIENAUFTRAG ZUR NEUNUTZUNG DER VIADUKTBÖGEN SBB, ZÜRICH INDUSTRIEQUARTIER

Die Viadukte sind ein langer, zusammenhängender Baukörper, der sich durch das Stadtgewebe legt. Das hohe Wipkingerviadukt trägt die stark frequentierte Bahnlinie, das niedrigere Lettenviadukt den öffentlichen Erschliessungsweg. Sowohl in der Längsbewegung als auch durch die Querstrassen koordinieren die Viadukte zentrale städtische und überregionale Verbindungswege. Als vielfältig genutzte, lebendige Nahtlinie zu den angrenzenden öffentlichen Stadträumen sind die Viadukte mit den angelagerten Aussenräumen nicht nur Verbindungsort, sondern auch ein urbaner Erholungsraum. Die von den Bögen aufgespannten Volumen werden mit einer Fassadenhaut geschlossen, um sie so in einzigartige Innenräume zu transformieren. Die Raumstruktur, die sich durch die Verbindung des hohen und des niedrigen Viaduktbogens ergibt, kann vielfältig belebt und genutzt werden. Die Fassade zieht sich als verbindendes Element über die Bögen. Durch ihre Pixelstruktur mit offenen und geschlossenen Elementen ermöglicht die Fassade ein Panoptikum von Perspektiven auf die historische Bausubstanz. In der Gabelung der Viaduktbögen und als Abschluss zur Limmatstrasse fügt sich ein neuer Baukörper mit Halle in die Viadukte ein. Der Kopfbau bildet den Auftakt zu den neu genutzten Viaduktbögen, verdichtet sie zu einem städtebaulich prägnanten Element und gibt einen starken Impuls für die künftigen Nutzungsschwerpunkte und die Qualität der Mieter. Einzelne Bögen dienen als vertikale Verbindung zwischen dem Lettenweg und der Stadtebene. Sie sind von Einbauten frei gehalten und machen das gesamte Volumen der Viaduktbögen sowie ihre typische Aussenraumqualität erlebbar.

ADRESSE
CH – Zürich

AUFTRAGGEBER
Hochbaudepartement der Stadt Zürich

VERFASSER
Freimüller Söllinger Architektur ZT GmbH
Holzer Kobler Architekturen GmbH, Zürich

LANDSCHAFTSARCHITEKTUR
Büro Kiefer, Berlin


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