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2208 INNSBRUCK

Sportfalter
Campagne Freiraum und Sportananlagen

ADRESSE
A – 6020 Innsbruck

AUFTRAGGEBER
IISG Innsbrucker Immobilien Service GmbH
im Auftrag der Stadt Innsbruck

PROJEKTPARTNER
Freiraum: DnD Landschaftsplanung
Modell: mattweiß Architekturmodellbau
Bollinger und Grohmann Ingenieure GmbH
Sportanlagen: Ingenieurbüro Laurin Hosp

PLANUNGSDATEN
2022 offener, einstufiger, anonymer Realisierungswettbewerb
(2. Platz)

PROJEKTDATEN
Grundstücksgröße: 17.400 m²
BGF: 3.340 m²
Nutzung: Sportanlagen

MITARBEITER
Mustafa Karadzic, Martin Gropper

Die Parkanlage wird als große durchgehenden Fläche entwickelt die in Form eines Schmetterlings im Stadtgebiet liegt. Möglichst breite durchgehende Grünflächen im Park und Verbindungskorridore zum Stadtgefüge maximieren Nutzung, Grünanteil und Durchlässigkeit. Ein Flanierboulevard fungiert als Zentrumslinie an der die nutzungsintensiven Freiraumfunktionen und die Gebäude anlagern. Es erfolgt ein „ausfaden“ der gestalterischen Intensität zu den Rändern hin. Die beiden Sportnutzungen (Tennis und Fußball) werden als zwei getrennte aber nebeneinanderliegende Felder mit Eingang zum Flanierboulevard vorgeschlagen. Eine breite Kondensatorzone im Zentrum mit Sitztreppen, Tribüne, Eingangsbereich, Wasserspiel, und überdachten Spielbereichen bildet das Herzstück. Dort sind auch die öffentlich nutzbaren Sport – und Spielflächen situiert. Mit den Zwillingsplätzen wird ein sinnvoller Übergang über die Reichenauerstrasse geschaffen der den Boulevard bis zum Inn weiterführt.
Die Bebauungstypologien sind unterschiedlich gewählt und verschränken sich in der Formgebung und Freiraumqualität. So ist für das Baufeld im Norden an der Uferpromenade eine rechtwinkelige Struktur aus Punkthäusern und Wolkenbügel gewählt, damit möglichst viel Durchblick und zusammenhängender Freiraum entsteht, bei gleichbleibender Nutzfläche.
Das Baufeld südlich der Reichenauerstraße teilt sich in zwei Felder auf, damit der Grünzug sich optisch verbinden kann. Die Formensprache beider Felder ist ähnlich: Schollenartige Sockel mit darüberliegenden Hochpunkten. Nach Süden hin lösen sich die Sockel auf, um den Footprint zu reduzieren und Durchwegung und Sichtbeziehungen wieder freizumachen.
Die Vielfalt der Typologien ermöglicht nachhaltig unterschiedliche Grundrisslösungen.
Die intensive Bespielung der Ränder verschränkt, trennt und verbindet zugleich Freiraum mit Gebäude, öffentlicher Park mit Vereinssport. So wird die Rampenanlage mit Freitreppe zur Parkbühne und Attraktor, die Treppenanlage zur Sitztribüne für die Zuschauer. Das Tragwerks-Konzept für die Sportanlage ist auf Nachhaltigkeit und Funktionalität ausgerichtet. Ein hybrides System aus Holz- und Betonfertigteilen bietet eine flexible Konstruktionsgrundlage sowie eine effiziente Nutzung der tragenden Elemente.

 


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