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2215_Pier05

Tre Scale – am Ufer, am See, am Wald

ADRESSE:
A- 1220 Wien

AUFTRAGGEBER:
STC Devolpment GmbH

PROJEKTPARTNER:
WGA ZT GmbH
Landschaftsarchitektur: Uniola AG Landschaftsarchitektur
Tragwerk: RWT Plus ZT GmbH
Klimasimulation: rheologic
TGA: ZFG – Projekt GmbH
Rendering: Schreiner, Kastler

ZEIT:
zweistufiger Wettbewerb: 2023 (2.Preis)

MITARBEIT:
Mustafa Karadzic, Martin Gropper, Diego Martínez, Niloofar Mohammadi

 

Der städtische Block Pier 05 setzt sich aus drei charaktervollen Häusern und einem starken Freiraum zusammen. Die hohe städtebauliche Dichte wird mit hoher Freiraumdichte erwidert. Die nutzungsoffenen Sockelgeschoße ermöglichen eine hohe öffentliche Lebendigkeit. Die in allen Ebenen und Häusern verteilten Allgemeinräume erlauben nachbarschaftlichen Zusammenhalt. Die Wohnungen in luftiger Höhe sind zumeist beidseitig belichtet, weisen eine hohe Flexibilität auf und werden mit hochwertigen privaten Freiräumen ausgestattet. Die einhergehenden Konzepte zur Bauweise, Energie und Klima fokussieren auf ein gesamtheitlich nachhaltiges Quartier.

Drei Häuser
Kreide Turm

Der Kreideturm ist Auftakt und Endpunkt zugleich, er erhebt sich stolz als höchster Turm an dieser Seeseite, er treppt sich hinauf. Markant ist das außenliegende Raster mitsamt der „Rasterkrone“ und den räumlichen Stufen samt Begrünungen. Das äußere Kleid verändert sich aufgrund der dahinterliegenden Programmierung. Das Erdgeschoß beherbergt halböffentliche Nutzungen die zur Seepromenade und zum Quartiersplatz hin ausstrahlen.

Jade Haus

Das Jade Haus ist unsere elegante Residenz mit viel privatem Fassadengrün und gemeinschaftlicher Energieerzeugung. Es tritt aufgrund seiner Kubatur von allen Blickwinkeln immer anders in Erscheinung. Die Wohnungen besitzen oft zweiseitige Orientierungen mit tollen Weitsichten. Die Räume für die Gemeinschaft sind leise jeweils am Anfang und am Ende der Wohnengeschoße angeordnet.

Ton Depot

Das Ton Depot ist unser quirliger Kommunikator im Quartier.

Es ist programmiert mit gemeinschaftlichen Nutzungen wie Spielplätze und Gemeinschaftsterrassen auf den Dächern, Indoor Spielraum und Sportfreitreppe sowie Veranstaltungsraum. Gastro-, und Kulturnutzungen beleben das Erdgeschoß, die Atelierwohnungen und Lofts unterstützen die Kunst-, und Kulturszene.

Freiraum

Der Platz schafft einen grünen Stadtwald in der Mitte des Areals. Der zentrale „öffentliche Durchgang“ teilt den Sockelbereich in eine nördliche und südliche Bauplatzhälfte und stellt Blickbeziehungen zur U-Bahnstation „Seestadt“ und der Seepromenade her. Der neue Stadtwald setzt sich aus Pionierarten zusammen.
Ein Sukzessionsprozess, wie er auch in Naturwäldern abläuft wird das Bild des Platzes über die Jahre verändern. Der Stadtwald trägt zu Kühlung des Stadtraumes bei und schafft eine angenehme Atmosphäre, die zum Verweilen einlädt. Bänder aus großen Betonplatten als indirektes Leitsystem bildet ein barrierefreies Erschließen. Im Kühlen Schatten der Bäume des Stadtwaldes kann sich das vielfältige Leben des neuen Stadtraumes entfalten. Sichtachsen zwischen den Baumhainen werden freigehalten, um ein indirektes natürliches Leitsystem und Ausblicke in die Umgebung zu schaffen.

 


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