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— Reininghaus Quartier 17 - Diagramme
— Reininghaus Quartier 17 - Gestaltungskonzept
— Reininghaus Quartier 17 - Plätze und Schnitt
— Reininghaus Quartier 17 - Kirschplatz
— Reininghaus Quartier 17 - Modell

2011 REININGHAUS QUARTIER 17

Wohnen im Park

ADRESSE:
8020 Graz-Reininghaus

AUFTRAGGEBER:
ÖSW Österreichisches Siedlungswerk

VERFASSER:
Freimüller Söllinger Architektur ZT GmbH

PROJEKTPARTNER:
Landschaft: Yewo Landscapes GmbH
Schall: iC Konsulenten ZT GmbH
Brandschutz: Norbert Rabl ZT GmbH
Modell: Nenad Ikodinovic

ZEIT:
geladener Wettbewerb 2020 (Ankauf)

PROJEKTDATEN:
Grundstück: 26 360 m²
BGF: 30 251 m²
WNF: 19 763 m²
Nutzung: Wohnen (323 Whg.), Gewerbe, Quartierspark (30 240 m²)

MITARBEIT:
Anna Sergeeva, Martin Gropper, Milan Krajger, Julia Leineweber, Dominik Fellinghauer, Laura Scharf

Der Solitär als Hochpunkt am Platz bildet das Auftaktgebäude des Q17 und gibt die Richtung für alle anderen Baukörper vor. Anhand eines Kompositionsrasters sind drei Gebäudetypen derart über das Grundstück verteilt, dass größtmögliche Freiräume sich auftun und erlebbar werden. Zwei oder drei Gebäude bilden einen Nachbarschaftscluster – sie teilen sich einen Platz, Fahrradabstellanlagen, Gemeinschaftsräume und Räume für Entsorgung. Überdachte Eingangsräume mit angelagerten Gemeinschaftsräumen und Kinderwagen-, Fahrradräumen gruppieren sich um die freiräumlich unterschiedlich ausgestalteten Plätze Kirschplatz, Nussplatz und Lindenplatz.

Die Gebäudehöhen variieren stark, um eine abwechslungsreiche Silhouetten zu kreieren, viel Tageslicht für die Freiräume zu erhalten und unterschiedliche Ausblicke zu bekommen. Am Reininghauspark bildet ein weiterer Solitär einen Hochpunkt und markiert die Verbindung der Quartiere mit dem Quartierspark. Die Fassadenausbildung und die Art der privaten Freiräume stehen in direktem Zusammenhang mit Himmelsausrichtung, Aussicht, Nachbarschaft, Schallemission und Nutzungsvielfalt mit dem Ziel, hohe Wohnqualitäten zu schaffen. Im Inneren bleiben die Typen immer gleich.

An den lärmausgesetzten Seiten wird durch eine Doppelschaligkeit und einer so entstehenden Pufferzone der Lärmeintrag minimiert. Hierfür sorgt die vorgelagerte Freiraumzone, das Schallregal. Die Loggien und Balkone sind den Wohnräumen vorgelagert und mit Lochblechfassade / Glaselementen sowie eine strukturierte schallabsorbierende Decke ausgestattet. Ebenso leistet die Möglichkeit der individuellen Begrünung ihren Beitrag. An den nicht direkt lärmausgesetzten Seiten prägen Grünbalkone und Loggienbalkone (halb Loggia, halb Balkon) die Fassadengestaltung. Die Fassadenmaterialen variieren aus Holz-, Metallverkleidung und Vollwärmeschutz. Die Gewerbesockel und Gemeinschaftsbereiche samt Eingangsräumen sind raumhoch verglast.

 

 

 

 

 

 

 


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