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Waterfront Erdberger Lände
Waterfront Erdberger Lände © Zoom VP
Waterfront Erdberger Lände
1. Preis städtebaulicher Wettbewerb

Erdberg ans Wasser!

So lautet das übergeordnete Ziel des Siegerprojektes. Ein halber Kilometer Stadt soll neu entstehen.
Zurzeit jedoch wirkt das Areal als Barriere zwischen dem dahinterliegenden Stadtquartier Erdberg und dem Donaukanal. Der angrenzende Teil Erdbergs ist schlecht durchblutet und leidet spürbar unter dieser „Randlage“.

Quartierspromenade und Boulevard
Die Erdberger Lände soll offensiv aufgewertet und urbanisiert werden:
die Bebauungskante wird um 5m abgerückt um einer 2. Baumreihe Platz zu machen.
Die größere Distanz, die 2. Baumreihe und attraktive Erdgeschoß-Nutzungen sowie insbesondere die Verlangsamung des Verkehrs an der Lände (ampelgeregelte Übergänge) sollen aus der Verkehrsschneise einen urbanen und attraktiven Boulevard mit direktem Zugang zum Wasser machen. Eine zusätzlicher Längsdurchwegung („Quartiers-Promenade“) wird parallel zur Krümmung der Lände um eine Blocktiefe versetzt geführt. Ein Quartierspark („Waterfront-Park“) wird entlang der Achse Kardinal-Nagl-Platz/Prater mit einer Brückenverbindung in den Prater geschaffen. In denPark werden Einrichtungen für Kinder und Jugendliche integriert.

Stadtsockel und Bonuskubatur
Zum Landschaftsraum Donaukanal hin wird eine prägnante und identitätsstiftende Stadtkante ausgebildet. Sie folgt dem Rhythmus der danhinterliegenden Stadtstruktur. Die skulpturale Ausformulierung der Baukörper und deren Spiel mit der Bonuskubatur lassen eine einzigartige Stadtsilhouette entstehen.

Der aufgelöste Block
Der Gründerzeitblock des 19. Jahrhunderts stellt das Grundmuster des bestehenden Stadtquartiers dar. Auf diesem Grundmuster aufbauend wird ein transformierter Bautypus eingeführt werden, der die urbanen Qualitäten des Gründerzeitblocks (Verdichtung – Orientierung - Stadt der kurzen Wege) überführt in einen neuen Typus: den aufgelösten Block.




Nachhaltigkeit
Vorgeschlagen werden Gebäude in Niedrigstenergiehaus-Standard mit obligater kontrollierter Lüftung. Entfall der Notwendigkeit der Fensterlüftung = wirksamster Schallschutz!
Zur Energiegewinnung werden die Grundwasserstromnutzung bzw. alternativ Tiefenbohrungen (Erdwärme) vorgeschlagen.
Die versiegelten Flächen wurden minimiert bei gleichzeitiger Maximierung der Dachbegrünung. Im Zusammenwirken mit dem Landschaftraum Donaukanal/Prater werden die Schrebergärten auf den Dächern Teil eines gemeinsamen Mikroklimas.
Die konsequente Südöffnung der Baublöcke maximiert die Sonnenstunden an den Hausfassaden und unterstützt so die Energieeffizienz der Gebäude.
Gespeichertes Regenwasser dient zur Bewässerung der Grünflächen


Verkehr
Die Erschließung des Quartiers erfolgt ausschließlich über Stichstraßen („shared spaces“) von der Erdberger Lände her. Es wird also kein zusätzlicher Verkehr im bestehenden Quartier entstehen.

Datenblatt
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Waterfront Erdberger Lände
Erdberger Lände -Landschaftsraum
Boulevard
Quartiers Promenade
Stich-Strassenraum
Lageplan