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Strassenansicht © Freimüller Söllinger Architektur ZT GmbH |
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Star22 Bürogebäude, Gutachterverfahren 2.Platz
„der ZWEIER“,
das Bürogebäude liegt in der Micro City STAR22. Zusammen mit OASE 22 und BASE22 entsteht ein neuer Stadtteil mit einem Mix aus Wohn- und Officeimmobilie, Freizeit- und Entertainmentcenter.
„der ZWEIER“ beherbergt Start Ups, Creative Industries und ein Zentrum für Mechatronic.
Synergien der unterschiedlichen Nutzungen in STAR22 prägen die Programmierung der Gebäude und Freiräume.
Identität
Die Identität des Gebäudes wird geprägt einerseits durch die selbstbewusste Form, andererseits durch die differenzierten Freibereiche. Das Gebäude integriert sich in die Gesamtgestaltung von Star22 indem es die Platzräume schärft und auf die Nachbargebäude eingeht.
„der ZWEIER“ ist flexibel in den Nutzungen und einzigartig für die Nutzer.
Städtebauliches Konzept
Außenseite(Strasse)
offene Ecke durch Versatz des Baukörpers und Höhensprung
horizontale und vertikale Baukörpergliederung
überdeckte Erdgeschosszonen
Form als Zweier lesbar
Innenseite
Staffelung und Zurückversetzen der Bauvolumina in Richtung Außenseite
Abtreppungen des Voluminas als Freiräume für NutzerInnen/BewohnerInnen ausgestaltet.
Die Schrägstellungen der Sockelkubatur schaffen zwei unterschiedlich orientierte Freiräume.
Schmalseiten
Torsituation als Anschluss an Bauteil A
Raumöffnung zu Bauteil C
Differenzierung der Freiräume und der Bauvolumina
Entrata = städtischer Eingangs- / Durchgangsraum
Der Versatz des Baukörpers markiert den Eingang und schafft einen Identitätsstiftenden Eingangsraum.
Giardino = erholsamer Grünruheraum
Der Sockelbereich wird mit Grün (Efeu) bewachsen und begrenzt so den neuen Freiraum. Der unmittelbar angrenzende Baukörper ist 1-2 geschoßig und bildet so einen für den Menschen schönen Maßstab.
Piazza = städtischer Platzraum
Die Terrassen können privat (Freibereich Büro) oder öffentlich (Gastgarten) genutzt werden. Die angrenzenden Bauvolumina sind 1- 4 geschoßig, sodass das Gebäude der Piazza einen städtischer Charakter geben kann.
Architektonisches Konzept
Baukörper
ein Zylinder mit rechteckigem Grundriss knickt im Raum
räumliche Organisation- horizontal
Stiegenhauskerne: zentral im Gebäudeinneren, 1 Hauptstiegenhaus mit Foyer kurze Wege, kurze Leitungsführung
Schulungsbereich und Besprechungsräume: generell in Nähe von Bauteil A Synergien
Service: Sanitär, Lager, Teeküche, Copy, Archiv in der Mittelzone bei den Stiegenhauskernen kurze Leitungsführung zu Schächten, Nutzen der Raumtiefe, kurze Wege
Sozialräume: zentral, in der Nähe zur Teeküche Wertschätzung der Mitarbeiter
Freibereiche: attraktive Loggien, Terrassen, Höfe private, öffentliche oder halböffentliche Nutzung
Büroräume: entlang der Außenfassaden Belüftung, Belichtung
räumliche Organisation- vertikal
durchgehende Stiegenhauskerne mit Schächten und Aufzügen verbinden und versorgen die horizontalen Ebenen
Sondernutzungen wie Schulung, Lager, Produktion im EG und 1.OG, ab 2.OG Büronutzung
Details
Statik
Stahlbetonplattendecke auf Stützen
Brüstungen im Pharaphetbereich
Aussteifende Kerne /STB-Scheiben
Stützenraster: 8.1m
Geschosshöhen wie im Bauteil A, generell h= 3,5m, EG h= 5,2m
Pavillons im 1OG: Leichtbau
Fassade
Paneelfassade: umlaufend gleicher Raster von 1.35m
im Bereich des Fensterbandes geschlossene und offene, im Bereich des Pharaphetes geschlossene Paneele
aussenliegender Sonnenschutz bei Verglasung
Haustechnik
Abgehängte Decke in der Mittelzone und Doppelboden über gesamte Bodenfläche für HKLS und Elektro
Raumqualität
Büroräume haben mehr Raumhöhe als die Mittelzone
unterschiedliche Orientierungen
direkte Anbindungen an Außenbereiche
Flexibilität
Zellen-, Kombi- und Großraumbüros mit unterschiedlichen Trakttiefen
Vermietung einzelner Geschosse oder mehrere Büroeinheiten pro Geschoss
Raumverbreiterungen ermöglichen belichtete Sondernutzungen
Flächenberechnungen:
NF:= Nutzflächen (Nettogrundfläche, ohne Konstruktionsgrundfläche), ohne Verkehrsflächen und ohne Funktionsflächen. |
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