homeprojektekontakt
Verabschiedung
Verabschiedung 
Friedhofsanlage Urnenhain

Der bestehende Urnenhain Linz wird durch die Topografie ( Bach, Wald, Niveauunterschiede) und die weiten Aussichten ins Hügelland und zu den Grabanlagen zu einem Andachtsraum. Der Entwurf versucht aufdiese natürlichen Gegebenheiten einzugehen. Die fließenden Linien des Baches und der Geländekanten gestalten wesentlich die Lagebeziehungen der neuen Baukörper. Die gebauten und gedachten Räume hängen wie Kettenglieder zusammen, die Be-weg-ung in der Zeit läßt diese Räume verbinden. Bei Ritualen und Liturgien spielt die Wegerfahrung eine ganz wesentliche Rolle. Orte sind zu schaffen, die ein Weitergehen, ein Verweilen, ein gezieltes und zielloses Gehen ermöglichen.

Weg - Kettenglieder

Tor_
Tore eröffnen den Weg

Brücke_Die Brücke führt zwischen Bäumen über die Bachlandschaft und erschließt so einen vorher nicht erlebbaren Raum

Bodenbelag_Der Bodenbelag geleitet die Trauernden und führt die Besucher

Aufbahrung_der äußere Umgang = Vorhalle bildet einen Raum, der über den Kondolierbereich (gerichtetes Licht) in die inneren Zonen der Aufbahrung (introvertierter Raum, konzentriertes Licht) führt. Beim Hinausgehen gebrenzen die Geländekante und der Wald den Außenraum. Seitlich entlang führt die Aufbahrung zum Verabschiedungsraum.

Freiraum_das Rückgrat der Aufbahrung bilden der Versorgungsgang und die Verwaltung, sie sind einem anderen Freiraum zugeordnet. Eine demokratische Struktur ermöglicht verschiedenste Raumgrößen und - Lagen. Die begrenzenden Wände oder beweglichen Scheiben sind nicht parallel, sie erweitern sich zumFreiraum. Die Figur des Sarges entspricht nicht der Figur des Raumes.

Verabschiedung_Eine Holzstruktur überdacht die Freiräume und Teile der Aufbahrung. Durch- Blicke auf die Naturwiese und Wald durchströmen den Innenraum. Der Säulenwald läßt die Trauergäste keinen leeren Raum betreten. Die Säulen verdichten sich zum Ausgang hin, sie geben den Trauernden die Bewegungsrichtung vor. Die Trauernden verlassen den Verabschiedungsraum parallel zur Bewegungsrichtung des Sarges. Zwei Schiebetüren, welche schräg an der Steinwand lehnen, lassen den Sarg beim Schließen verschwinden.

Krematorium_diese Wand bringt das Krematorium an die andere Seite der Friedhofsmauer. Der Retourweg führt entlang der Geländekante mit Aussicht auf den Bach zurück zur Brücke oder zu den Grabanlagen.

Urnenwand_eine offene Struktur ermöglicht Durch-und Einblicke. Sie wird mit Urnen geschlossen, die Mauer verändert sich ständig. Sie verschiebt den Horizont.

Naturwiese_das Erweiterungsgebiet soll von den bestehenden Grabanlagen her , bewohnt werden. Die Gräber breiten sich in Richtung Mauer aus.

Ehrenfriedhof_beim bestehenden Krematorium soll anstelle des Abgruchs eine Erweiterung des Ehrenfriedhofes stattfinden. Das Gebäude rückt in die Mitte eines Innenhofes. Ein Andachtsraum oder Feierraum entsteht.

Datenblatt
pdf
Verabschiedung
Weg entlang Aufbahrungshalle zur Verabschiedung
Aufbahrungshalle
Schnittstelle Verabschiedung - Krematoriumsanlage
Aussenansicht Verabschiedung
Lageplan
Querschnitt
Baukörper Aufbahrung
Baukörper Verabschiedung